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November 2025

Uptrip Kollektion im November

Die Uptrip November Kollektionen sind da. Diesmal werden sie von kleineren Anpassungen im Marktplatz sowie neuen Sonderkarten für den Swiss A350 in „Wanderlust“-Lackierung begleitet. Wie gewohnt erklären und bewerten wir die neuen Awards und Features.

Diesmal widmet sich der Miles & More Ableger Uptrip der Einführung des A350 bei Swiss sowie der Airline Eurowings.

1. Swiss Wanderlust

Swiss Wanderlust Karte
Swiss Wanderlust Karte

Bei der Swiss Wanderlust Kollektion handelt es sich um eine Verlosung. Wer bis zum 31.01.2026 teilnimmt, kann eines von neun Modellen des Swiss A350-900 im Maßstab 1:200 oder als Hauptpreis ein Modell im Maßstab 1:100 gewinnen.

Für die Einlösung benötigt man fünf der neu eingeführten Swiss Wanderlust Karten (Kategorie „Special“), davon müssen zwei Originale sein. Insgesamt wurden neun verschiedene Karten-Motive eingeführt.

Da Swiss erst kürzlich Flüge mit dem A350 (unser Erfahrungsbericht) aufgenommen hat, dürfte es etwas dauern, bis eine relevante Anzahl Nutzer an der Verlosung teilnehmen kann. Schade ist, dass diejenigen, die ihren Flug mit dem A350 bereits absolviert haben, keine dieser Karten nachträglich erhalten haben. Wir haben Uptrip angeschrieben und um nachträgliche Gutschrift gebeten. Sollte man sich hier kulant zeigen, updaten wir Euch.

Nachtrag: Wir wurden informiert, dass es die Sonderkarte nur für Flüge mit dem Swiss A350 auf der Langstrecke gibt. Diejenigen, die bereits auf der Kurzstrecke das Vergnügen hatten, gehen leider leer aus.

Bewertung der Kollektion durch Scantofly.de

Attraktivität
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Verfügbarkeit
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Exklusivität
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2. Eurowings Nordlichter

Mit dieser Uptrip Kollektion erhält man einen 100€ Gutschein für Eurowings. Insgesamt sind 100 verfügbar. Sechs von neun Karten müssen Originale sein. Diesmal fordert Uptrip seltene Karten wie Kittilä, Rovaniemi und Ivalo.

Bewertung der Kollektion durch Scantofly.de

Attraktivität
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★★★★★
Verfügbarkeit
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Exklusivität
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3. Eurowings Spezialitäten

Durch diese neue Uptrip November Kollektion erhält man einen Gutschein für den Eurowings Fanshop – der uns bislang tatsächlich unbekannt war. Die Höhe des Gutscheins wird nicht genannt, was das Angebot etwas intransparent wirken lässt. Für die Einlösung werden 14 Karten benötigt, davon zehn Originale. Auch hier handelt es sich teilweise um seltenere Karten wie Agadir oder Lamezia Terme.
Nachtrag: Der Gutscheinwert beträgt 50€. Dies sollte dem Wert des Eurowings Hoodies entsprechen.

Neu und clever: Uptrip verlinkt inzwischen direkt auf die Eurowings-Buchungsseite (Agadir wird dort ab 49,99 € beworben), sofern man die entsprechende Karte noch nicht besitzt.

Bewertung der Kollektion durch Scantofly.de

Attraktivität
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Verfügbarkeit
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Exklusivität
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Joker Karte Uptrip im Sale
Uptrip Joker Kartenangebot

Die Joker Karte gilt als Originalkarte und kann in jeder Kollektion als Ersatzkarte eingesetzt werden. Man darf nur eine Joker Karte gleichzeitig besitzen. Wer noch keine hat, kann nun sparen: Statt 9,99 € werden nur 6,99 € fällig.

Neben den neuen November Kollektionen von Uptrip und den 9 Swiss A350 Wanderlust Karten gibt es auch eine Änderung im Marktplatz. Die Anzahl platzierbarer Angebote wurde auf fünf pro Stunde reduziert. Damit möchte man wohl dem Angebots-Spam entgegenwirken, der viele Nutzer in den letzten Monaten genervt hat.

Aus unserer Sicht ist das ein sinnvoller Schritt. Allerdings wirkt die Umsetzung noch holprig: Das Limit scheint trotz der Bezeichnung „Stundenlimit“ für alle aktiven Angebote zu gelten. Bei mir sind maximal fünf aktive Angebote möglich. Unabhängig davon, ob sie vor einer Stunde oder vor mehreren Tagen eingestellt wurden. Hier dürfte ein Fix nötig sein.

Dass die Änderung in dieser Form bleibt, halten wir für unwahrscheinlich. Es gibt sichtbar weniger Trades auf dem Marktplatz, was Uptrip kaum gefallen dürfte. Vermutlich wird man das Limit künftig erhöhen oder ein echtes stündliches Limit einführen, um den Umsatz stabil zu halten.

Die neuen Swiss Wanderlust Karten gefallen uns sehr. Positiv ist auch, dass es diesmal nur neun Motive gibt – statt der nahezu endlosen Varianten der Allegris Karten. Das macht das Sammeln realistischer.

Insgesamt ist die Ausbeute der Kollektionen aber eher mäßig. Für echte Flugzeugfans könnte das A350-900 Modell interessant sein, doch da es nur eine Verlosung ist, bleibt unsere Euphorie verhalten. Ein 100€ Eurowings Gutschein klingt auf dem Papier stark, doch die Seltenheit der benötigten Karten sowie die begrenzte Verfügbarkeit mindern die Attraktivität deutlich.

Hoffentlich haut Uptrip zu Weihnachten nochmal etwas Großes raus!

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Schnellster Weg zum Lufthansa FTL

Original Meldung: Der Frequent Traveller (FTL) Status von Miles & More ist der Einstieg in die Statuswelt der Lufthansa Group. Normalerweise sind dafür 650 Statuspunkte und 325 Qualifying Points nötig – was in der Praxis etwa 33 Flügen entspricht.
Doch es gibt neuerdings eine deutlich einfachere Abkürzung: Die FTL Status Kollektion von Uptrip mit nur 20 Flügen.

  • Vergabe bis Ende 2027
  • Nur für Kunden ohne bestehenden Status vorgesehen
  • Nicht übertragbar
  • Limitierte Verfügbarkeit von 10.000 Einlösungen
  • Nur einmal einlösbar (auch wenn die Kollektion verlängert wird nicht erneut nutzbar!)
Uptrip FTL Status Kollektion
Ansicht der Uptrip Lufthansa FTL Kollektion
Uptrip FTL Status - 50 beliebige Karten
Leider nicht ganz korrekt: Nicht alle Karten sind nutzbar

Interessant: Laut Berichten in Vielfliegerforen war Miles & More bislang sehr kulant und hat selbst bestehenden FTL-Kunden den Status über die Kollektion verlängert: sogar bis Ende 2028. Wir haben bei Uptrip nachgefragt und erfahren, dass die FTL Status Kollektion im Laufe des Jahres 2026 offiziell verlängert wird und somit regulär bis Februar 2028 gültig sein wird. Leider gab man uns aber kein Datum, ab wann die Kollektion umgestellt wird. Wir halten die Augen offen!

Zum Einlösen werden 50 Karten benötigt:

  1. 40 Originalkarten (für tatsächlich geflogene Segmente)
  2. 10 Non-Originalkarten (aus Aktionen, Tausch oder Käufen)

Kartenverteilung im Überblick:

  • 2 Karten pro Flugsegment (also 1 Flug = 2 Karten)
  • Somit mindestens 20 Flüge für die 40 Originalkarten
  • Plus 10 Non-Originalkarten, die man flexibel beschaffen kann

Der Einstieg ist einfacher als gedacht, denn Uptrip vergibt bereits Karten zu Beginn:

  • 3 Willkommens-Karten (Miles & More Member, Travel-ID, Uptrip)
  • +2 Karten durch Freunde-Empfehlungen möglich (zum Beispiel mit diesem Uptrip Freundescode: MA-2E4A6651-12DA bei der Neuanmeldung in der App)

Mit Glück erhält man mit den zwei Freundschafts-Karten welche, die sich gut auf dem Marktplatz tauschen lassen (z. B. Brüssel oder Paris), sodass man 2 für 1 erhält und nochmals näher an den Status rückt. Auch in Foren wird hier oft aktiv geholfen, wenn man freundlich nachfragt. Alternativ können Non-Originalkarten auch günstig als NFTs (unter 1 €) ergänzt werden. Wir haben dazu auch eine separate ausführliche Übersicht zu Uptrip NFTs.

  • 20 Flüge = 40 Originalkarten
  • +10 Non-Originalkarten (durch Startkarten, Tausch, NFTs)
  • = 50 Karten = FTL Status bis 2027

Das bedeutet: Statt 33 Flügen wie bei Miles & More reichen 20 Flüge, also weniger als ein Flug pro Monat. Mit Umsteigeverbindungen wird es sogar noch einfacher. Noch besser: Die Uptrip Flüge müssen nicht in einem Jahr erflogen werden und können über einen bisher unbegrenzt langen Zeitraum angesammelt werden.

  1. Zugverbindungen zählen nicht
    Anders als bei Miles & More generieren Lufthansa Express Rail Segmente keine Karten.
  2. Uptrip Aktionen
    Weihnachten 2024 gab es zeitweise Originalkarten ohne Flug. Das wurde aber dann kurzfristig wieder ausgesetzt. In 2025 gab es zu Weihnachten wieder Original Karten, sodass theoretisch ein Flug weniger notwendig wurde.
  3. Joker-Karte
  4. Für 10 € kann eine Joker-Karte als Original erworben werden – so lässt sich mindestens ein Flugsegment sparen. Selten lässt sich die Karte auch umsonst erhalten (zuletzt bei der Friends-Fly-Higher Aktion).
  5. SAF-Zusatzkarten
    Karten aus Make Change Fly für Sustainable Aviation Fuel gelten zwar als Original, sind aber nicht für die FTL Kollektion einlösbar. Auch wenn in den Bedingungen steht, dass alle Karten einlösbar seien. Wäre das der Fäll, erhielte man pro Buchung (nicht Segment) eine zusätzliche Original Karte und könnte theoretisch schon mit 13 Buchungen zum Ziel (13*2 Karten plus 13 Make Change Fly Karten plus Joker = 40 Originals).

Bis Ende 2023 war der FTL auch durch 30 Flugsegmente erreichbar. Mit der Umstellung auf das Punktesystem 2024 fiel diese Option weg. Die Uptrip-Kollektion ist damit ein seltener Sweet Spot: Mit nur 20 Flügen lässt sich der Status sichern – und das sogar bis Ende 2027 (bzw. bald bis 2028).

Die Uptrip FTL Kollektion ist aktuell wohl der einfachste Weg zum Lufthansa Frequent Traveller Status und vielleicht sogar der günstigste, da Meilentickets auch erlaubt sind. Statt 650 Punkten bzw. 33 Flügen genügen 20 Flüge plus ein geschicktes Sammeln oder Tauschen von Karten.


Für Vielflieger Einsteiger ohne Status eine echte Option!

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Lausanne Swiss A350

Swiss A350 Erfahrungsbericht

by Max

Nachdem bekannt wurde, dass Swiss die neue A350-900 Kabine „Sense“ auf der Kurzstrecke einsetzen würde, habe ich sofort gebucht (Mehr zum Buchungsprozess). Auch wenn ich die Kabine aus der Allegris bereits kenne, wollte ich gerne erfahren, wie Swiss sie interpretieren würde. Nachfolgend mein Swiss A350 Erfahrungsbericht.

Zunächst wurde es ein Krimi, da Swiss zweimal das Flugzeug auf der Buchung wechselte. Beide Male konnte ich zum Glück kostenlos stornieren oder Umbuchen, sodass es am Ende am 16. November endlich soweit war.

Mit dem Swiss A350, getauft auf „Lausanne“ durfte ich von Düsseldorf nach Zürich in der Premium Economy, dann zurück (Direct-Turnaround) in der Business Suite.

A350 Lausanne Seitenansicht
Swiss A350-900 „Lausanne“ in der vorderen Seitenansicht

Aussehen & erstes Gefühl
Schon beim Einstieg hat „Lausanne“ Eindruck gemacht: Die Außenbemalung mit alpinem Stil wirkt frisch und ansprechend. Da hat man sich Mühe gemacht!

Erwartungsgemäß war auch Kabinendesign modern, sauber und roch noch nach Neu.

Sitz & Komfort
Mein Platz war 25K in der Premium Economy. Der Sitz ist überraschend geräumig: festes Chassis, aber ausreichend breit. Die Rückenlehne lässt sich recht weit zurücklehnen, allerdings empfand ich die Beinstützen zum Ausfahren über Knopfdruck unpassend. Wenn man sie ausgeklappt hat, sollte man vorsichtig dabei sein, den Sitz nach hinten zu verstellen. Man kann sich dann leicht die Unterschenkel unter dem Vordersitz einklemmen.

In-Flight Entertainment & Technik
Sehr positiv: Der Bildschirm ist groß, das System und die Software sind nagelneu und durchdacht. Besonders praktisch: ich konnte meine eigenen Bluetooth-Kopfhörer verbinden. USB-C ist vorhanden, aber etwas versteckt unten vorne angebracht, sodass ich erstmal suchen durfte.

Service & Verpflegung
Da es ein sehr kurzer Flug war (nur etwa eine Stunde), war das Serviceangebot ziemlich reduziert. Es gab keine Snacks zu kaufen, nur Süßes. Frühstück viel also leider aus und musste in der Senator Lounge in Zürich nachgeholt werden. Die Kabine war gut besetzt, das Personal wirkte gestresst vom vollen Flug.

Sauberkeit
Ein kleiner Wermutstropfen: Mein Sitz war nicht ganz sauber. Ich habe noch Überreste des Vorsitzenden gefunden. Ich legte das mal als „kann mal passieren“ ad acta.

A350 Lausanne Triebwerksbemalung
Durchweg schön designed – Die „Lausanne“ (Swiss A350)
Swiss Sense Business Suite Sitz
Geradezu versteckt: Die Business Suite in der Swiss Sense

Swiss A350 Kabine & Ersteindruck
Auf dem Rückflug ging es in die Business Suite, Sitz 8A. Die Suite ist sehr ähnlich zu denen, die man von Lufthansa kennt (die sogenannten „Allegris“-Suiten), aber Swiss hat ihre eigene Farbgebung gewählt: tiefes Burgundrot prägt das Design. Das sieht sehr elegant aus und hat Charakter. Mir gefällt es sogar besser.

Die Suite wirkt privat, hoch gebaut, mit geschlossenen Wänden und guter Abgrenzung zur Nachbarsuite. Man hat wirklich ein kleines, eigenes Refugium fast schon auf First Class Niveau.

Platz & Ablage
Der Bildschirm ist großzügig dimensioniert, und es gibt viele Ablagen sowie Haken und Fächer. Man kann wirklich einiges verstauen oder aufhängen. Natürlich gilt das nicht im gleichen Umfang auf den regulären Business Sitzen des Swiss A350. Der Sitz lässt sich natürlich komplett flach verstellen. Sobald man nach dem Start die Kabine verschließt, ist man für sich und bekommt auch nicht mehr viel vom Drumherum mit.

Crew & Service
Die Crew war diesmal sehr freundlich und aufmerksam. Es war übrigens dieselbe Besatzung wie auf dem Hinflug, aber im vorderen Teil der Maschine nahm man sich für die Business-Gäste deutlich mehr Zeit. Auf die vielen Passagiere, die Fotos machen wollte, war die Crew bestens vorbereitet und offensichtlich bereits daran gewöhnt.

Essen
Ich hatte vorab Balik Lachs vorbestellt, und das war eine ausgezeichnete Wahl: Der Lachs kam zusammen mit einer kleinen, aber feinen Käseauswahl und Laugenbrötchen – alles sehr schmackhaft. Natürlich blieb die kulinarische Erfahrung eines Langstreckenflugs aus. Wobei die beworbene First Class Trüffel Woche echt ansprechend aussah.

Swiss Sense First Class im A350
Eindruck der Swiss Sense First Class im A350-900

Highlights des Swiss A350 Erfahrungsbericht

  • Der neue Swiss A350 macht optisch und technisch einen sehr modernen Eindruck – Kabine, Bildschirme, Sitze: alles „fresh“.
  • Die Business Suite (Sitz 8A) ist extrem komfortabel und privat – eine sehr überzeugende Lösung.
  • Das neue Swiss-Senses-Konzept wirkt nicht nur als Marketingidee: Es kommt in Qualität und Design tatsächlich an. Viele Passagiere hatten leuchtende Augen.
  • Die Crew hat einen sehr professionellen Eindruck gemacht, besonders beim Umgang mit der neuen Kabine und der Nachfrage von Fotopassagieren.

Optimierungspotential

  • Der Premium-Economy-Sitz war gut, aber hat mich in letzten Details noch nicht ganz vom Hocker gehauen (insbesondere die Beinstütze).
  • Auf saubere Sitze sollte man immer, aber besonders auf einem solchen Marketing-Prestige-Flug achten.
  • Das eingeschränkte Serviceangebot auf Kurzstreckenflügen (kein Essen in der Eco zum Kauf verfügbar) enttäuscht etwas.
  • Wer die Swiss Sense beworben bekommt, sollte sie dann möglichst auch fliegen können, oder zumindest eine kostenlose Stornierungsmöglichkeit haben. Ich hatte Glück, nach vielen Anrufen in der Senator Hotline.

Ich bin wirklich gespannt, wie sich das auf Langstreckenflügen mit dem A350 entwickeln wird. Wenn Swiss das Swiss Senses-Erlebnis auf lange Distanzen genauso konsequent umsetzt, sollte das eine sehr starke Premium-Alternative sein. Mein nächster Swiss-First-Flug wird vermutlich auf einer 777 stattfinden, aber auf ein Widersehen im Swiss A350 freue ich mich.

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Uptrip Karten Mixer

Uptrip Karten Mixer

by Max

Mit der Oktober 2025 Kollektion von Uptrip wurde in der App ein neues Feature eingebracht: Der Karten Mixer. Ursprünglich war der Uptrip Karten Mixer temporär vorgesehen. Da er sich für Miles & More anscheinend bewährt und rentiert hat, hat man sich kurzerhand entschieden in dauerhaft einzuführen. Ein guter Grund sich den Mixer genauer anzusehen.

Uptrip App Kartenmixer
Uptrip App Kartenmixer

Auf dem App Reiter „Marktplatz“ findet man im oberen Bereich „Mix & Pack“. Wer darauf klickt oder den eigentlich Marktplatz nach unten weg-scrollt, findet leere Karten Vorschaubilder, denen jeweils eine Karte zuzuweisen ist.

Man wählt vier Original-Karten aus der eigenen Sammlung, tippt auf „Mix für 1,99 €“, bezahlt, und erhält daraufhin vier neue Karten.

Das neue Set besteht 2 × Stadt, 1 × Airline und 1 × Flugzeugtyp Karte. Aus diesen vier neuen Karten kann man sich zwei auswählen, die ihrerseits als Original gelten.

Beim ersten Nutzen des Mixers sind auch nicht Original Karten einsetzbar.

  • Nutzer, die häufig die gleichen Strecken fliegen und dadurch viele Duplikate sammeln. Für sie bietet sich der Mixer an, um „überschüssige“ Karten sinnvoll zu verwandeln.
  • Nutzer, die aktiv möglichst diverse und seltene Karten sammeln.
  • Nutzer, die bereits eine größere Sammlung aufgebaut haben und gezielt Lücken schließen wollen.
  • Nutzer, denen es nichts ausmacht mehrfach die Tauschgebühr zu bezahlen.

Es gibt einen deutlichen Anstieg der Verfügbarkeit seltener Karten. Durch den Mixer werden Karten erzeugt, die vorher entweder kaum oder gar nicht auftauchten. Der Wert einer seltenen Karte für Sammler sinkt dadurch. Lediglich bestimmte Special- und Insight Art-Karten bleiben noch tatsächlich rar. Diese werden durch den Mixer nicht generiert (z. B. First Class oder Euro 2024-Karten).

Unklar bleibt, ob alle Karten mit gleicher Wahrscheinlichkeit generiert werden, oder ob manche Karten bewusst selten gehalten sind, um den Sammelanreiz aufrechtzuerhalten.

Uptrip Karten Mixer Umfrage
Facebook Umfrage zum Uptrip Karten Mixer

Auf Instagram finden sich einzelne Stimmen, die Probleme mit dem Mixer beschreiben (z.B. beim Scrollen). Insgesamt scheint das Feedback neutral bis positiv.

Auch eine nicht repräsentative Umfrage auf Facebook ergab 15% der Nutzer, die mit dem Mixer unzufrieden sind. Allerdings gab die Mehrheit mit 45% an, noch keine endgültige Meinung zum Tool zu haben.

Persönlich stehe ich dem Mixer als permanentes Feature skeptisch gegenüber. Kurzfristig war er sehr hilfreich, um einen Schwung seltener Karten ins „Spiel“ zu bringen. Wer aktiv handelte, konnte die Anzahl der unterschiedlichen Karten in der eigenen Sammlung vergrößern. Dadurch, dass er nun dauerhaft bleibt, dürfte es früher oder später eine Inflation seltener Karten geben, sodass es das Sammeln seltener Karten letztlich unattraktiv wird.

Uptrip riskiert damit eine wichtige Zielgruppe sogar zu verlieren. Dass der Mixer überhaupt als Tool bleibt, dürfte alleinig daran liegen, dass man damit kurzfristig einen Umsatz Boost erzielen konnte. Es ist zu befürchten, dass das allerdings nach hinten losgeht, insofern man im Sinne der Karten Sammler nicht nochmal regulierend eingreift.

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